Verschmutzungsmanagement einer Gummifabrik

I. Vorschläge für die Kontrolle von VOC-Emissionen in der Gummiprodukteindustrie:

Es sollten saubere Produktionsverfahren mit niedrigem oder VOC-freiem Anteil sowie Roh- und Hilfsstoffe mit Umweltzeichen verwendet werden. Rohgummi sollte den Bestimmungen von GB8081 entsprechen. Die unorganisierten VOC-Emissionen von Klebstoffen sollten 25% des verwendeten Lösungsmittels nicht überschreiten. Die Verwendung von Materialien, die flüchtige organische Verbindungen enthalten, wie z. B. Kautschukmischungen, Kautschukpasten und Klebstoffe, sollte aufgezeichnet und die entsprechenden Aufzeichnungen aufbewahrt werden.

Die Werkstatt sollte versiegelt sein. Es sollte keine sichtbaren unorganisierten VOC-Emissionen von Werkstatttüren, Fenstern, Lufttürmen usw. geben.
Produktionsprozesse und Anlagen, bei denen VOC entstehen, wie z. B. Mischen (einschließlich Zuführen, Mischen, Entladen und Kühlen), Vulkanisieren und Gummipasten, sollten versiegelt werden. Ist eine Abdichtung nicht möglich, müssen lokale oder übergreifende Abgassammelsysteme und zentrale Reinigungsvorrichtungen eingerichtet werden. Die Aufstellung von Abzugshauben im Abgassammelsystem sollte den Bestimmungen von GB/T16758 entsprechen.

Die Reinigungsanlage sollte vor den Produktionsanlagen in Betrieb genommen werden und gleichzeitig laufen, und später abgeschaltet werden.

II. Verfahren zur Abgasbehandlung in einer Gummifabrik

Bei der Herstellung von Gummiprodukten entsteht eine große Menge an Schwefelwasserstoff-Abgas. Schwefelwasserstoff ist ein starkes Neurotoxin und hat eine stark stimulierende Wirkung auf die Schleimhäute. Schwefelwasserstoff ist brennbar und kann in Verbindung mit Luft ein explosives Gemisch bilden. Es kann zu Verbrennungen und Explosionen führen, wenn es offenen Flammen oder großer Hitze ausgesetzt wird. Es reagiert heftig mit konzentrierter Salpetersäure, rauchender Schwefelsäure oder anderen starken Oxidationsmitteln und verursacht eine Explosion. Das Gas ist schwerer als Luft und kann sich bei niedrigeren Konzentrationen über eine beträchtliche Entfernung ausbreiten. Wenn es offenen Flammen ausgesetzt wird, kann es Rückzündungen verursachen.

Schwefelwasserstoff-Abgase sind für Fabrikarbeiter und Anwohner ein großes Problem, vor allem im heißen Sommer ist der Gestank überall zu spüren. Er stellt nicht nur eine große Bedrohung für die Gesundheit der Fabrikarbeiter und der umliegenden Anwohner dar, sondern verursacht auch eine ernsthafte Verschmutzung der Umwelt. Daher sollte der Behandlung von Gummiabgasen ausreichend Aufmerksamkeit gewidmet werden, und auch die Auswahl der Ausrüstung zur Behandlung von Gummiabgasen sollte sorgfältig geprüft werden.

III. Der Reinigungseffekt der Abgasbehandlung von Gummiprodukten:

Die Emissionskonzentration von Stickstoffoxiden, Schwefelsäurenebel, Chlorwasserstoff, Fluorwasserstoff, Schwefelwasserstoff, Schwefeldioxid und anderen Abgasen liegt unter der sekundären Emissionsnorm des "Integrated Emission Standard of Air Pollutants" für Verschmutzungsquellen; die Reduktionsrate übermäßiger Emissionen ist größer als 80%, und es gibt im Wesentlichen keinen Geruch in der Nähe des Abgasauslasses durch Geruchssinn. Die Geruchskonzentration entspricht der nationalen sekundären Emissionsnorm.

Das Abgas wird über Rohrleitungen gesammelt und gelangt in den Sprühturm. Der Sprühturm kann Staub und einen Teil des Abgases abwaschen. Nach der Sprühbehandlung gelangt es in den Photowasserstoffturm. Der Photowasserstoffturm nutzt die photokatalytische Oxidationszersetzung und die biologische Flüssigwaschung zur Behandlung organischer Abgase. Die Anlage zur Behandlung von Gummiabgasen bestrahlt Nanotitan, ein nanokatalytisches Material, durch Nanophotonenröhren, um eine photokatalytische Reaktion zu erzeugen und gleichzeitig eine große Menge an Wasserstoffperoxid, Sauerstoffionen, OH- und eine große Anzahl negativer Ionen zu erzeugen, um den Zweck der Luftreinigung zu erreichen.